Gastbeitrag mit exklusiven Rabattcodes

5 Schritte in die Sichtbarkeit als Gründer:in

So baust du dein Marketing-System Schritt für Schritt auf

Die Gründerförderung ist bewilligt, der Businessplan steht und die Unternehmensanmeldung ist durch. Jetzt kann’s doch endlich losgehen – oder?

Gründer:innen kommen nun an den Punkt, wo aus der Theorie endlich Praxis werden soll. Schließlich ist die Zielgruppe schon definiert und das Angebot auf sie abgestimmt. Jetzt müssen sie es doch nur noch kaufen?

Leichter gesagt als getan. Denn jetzt kommt eine der wichtigsten Fragen: Wie mache ich meine Zielgruppe auf mein Angebot aufmerksam?

Ich heiße Britt und habe mich als Marketingberaterin selbstständig gemacht. Seit meinem Start in die Selbstständigkeit durfte ich schon mehr als 30 Unternehmen begleiten und unterstütze nun mit meiner Selbstlernplattform teach-me.media Gründer:innen dabei, sich ihr Marketing-System selbst aufzubauen. In diesem Beitrag führe ich dich durch die wichtigsten Schritte, die du beim Start deines Marketings durchlaufen solltest (für Ungeduldige gibt es die Rabattcodes direkt hier).

Schritt 1: So wird aus einem Unternehmen eine Marke

Ein Unternehmen anzumelden ist vor allem ein bürokratischer Schritt. Aber ein angemeldetes Unternehmen ist noch lange keine Marke.

Um daraus eine Marke zu machen, benötigst du vor allem eine Markenidentität. Dazu gehören unter anderem deine Markenwerte, dein Markendesign und deine Markensprache – auch bekannt als brand values, brand design und tone of voice.

Bevor du dich mit Farben oder deinem Logo beschäftigst, solltest du eine Frage beantworten können: Warum sollte sich jemand für dein Angebot entscheiden?

Versuche, diesen Satz zu vervollständigen: „Ich unterstütze … dabei, …, indem ich …“

Damit hältst du fest, für wen du arbeitest, welches Problem du löst und wie du dabei vorgehst. Je konkreter du wirst, desto leichter fällt dir später auch deine Kommunikation.

Deine Markenwerte bestimmen im Kern, wofür deine Marke steht. Ist dir beispielsweise Verlässlichkeit besonders wichtig? Selbstbestimmung? Oder Kreativität? Überlege auch, wie diese Werte in deiner Arbeit sichtbar werden. „Verlässlich“ lässt sich leicht auf eine Webseite schreiben. Feste Reaktionszeiten oder klare Absprachen machen es für deine Kund:innen erlebbar.

Dazu kommt die Persönlichkeit deiner Marke: Ist sie eher nahbar oder distanziert? Kühl oder warm? Locker oder förmlich? Professionell kannst du übrigens auch sein, wenn du locker kommunizierst.

Die Antworten auf diese Fragen legen den Grundstein für deinen weiteren Markenauftritt.

Hast du deine Werte und Positionierung definiert, überführst du sie in Botschaften und deine sprachlichen Richtlinien – dem sogenannten tone of voice. Hier definierst du unter anderem, welche Begriffe in der Kommunikation wichtig sind und welche du lieber vermeidest. Du entscheidest, ob du deine Zielgruppe duzt oder siezt und wie locker deine Texte sein dürfen. Außerdem kreierst du Kernbotschaften, die in der Kommunikation immer wieder auftauchen sollen, um dein Alleinstellungsmerkmal zu untermauern. Auch dein Markenname sollte dazu passen – ob du beispielsweise mit deinem eigenen Namen oder einem Fantasienamen arbeitest.

Last but not least überträgst du deine Werte und Botschaften in dein Markendesign. Hierzu gehören deine Markenfarben, deine verwendeten Schriftarten, dein Logo und deine Bildsprache. Zum Start reichen eine überschaubare Farbpalette und gut lesbare Schriften, die du konsequent verwendest.

Wichtig ist, dass dein optischer Auftritt deine Marke im Kern widerspiegelt und deine Zielgruppe anspricht. Außerdem sollte er einen Wiedererkennungswert schaffen und dich auch optisch von der Konkurrenz abheben.

Wenn du Schritt für Schritt durch deinen Markenaufbau geführt werden möchtest, schau mal im launch.me Kurs auf teach-me.media vorbei (den exklusiven Rabattcode dazu findest Du unten in diesem Text).

Schritt 2: Die passenden Kanäle auswählen

Du hast vermutlich bereits im Businessplan definiert, wer deine Zielgruppe ist. Doch jetzt ist die große Frage: Wo ist diese Zielgruppe unterwegs – und wo sucht sie nach einem Angebot wie deinem?

Je nach Unternehmen können das ganz unterschiedliche Wege sein: eine Google-Suche, eine Empfehlung, ein lokales Netzwerk oder eben Social Media. Eine Plattform ist nicht automatisch der richtige Kanal, nur weil dort besonders viele Menschen unterwegs sind.

Es ist trotzdem kein Zufall, dass viele Unternehmen neben ihrer Webseite auf Social Media setzen: Für organische Beiträge brauchst du kein Werbebudget und kannst grundsätzlich viele Menschen erreichen. Kostenlos ist das Ganze auch – allerdings nur, wenn du deine eigene Arbeitszeit nicht einrechnest.

Wie groß die Plattformen sind, zeigt der Digital 2026 Germany-Report: Die potenzielle Werbereichweite lag Ende 2025 in Deutschland bei rund 31,3 Mio. auf Instagram und 23,7 Mio. Erwachsenen auf TikTok – und nein, das sind nicht nur Teenager. LinkedIn verzeichnete rund 24 Mio. registrierte Mitglieder. Die Zahlen messen zwar unterschiedliche Dinge, zeigen aber: An möglichen Kontakten mangelt es grundsätzlich nicht.

Doch wo starten?

Schau dir zunächst an, wo deine potenziellen Kund:innen tatsächlich aktiv sind: Welche Fragen stellen sie? Welche Inhalte kommentieren sie? Und nutzen sie den Kanal eher zur Unterhaltung oder auch, um sich beruflich zu informieren?

Meiner Erfahrung nach gibt es dann zwei sinnvolle Möglichkeiten: Entweder du konzentrierst dich zunächst auf eine Plattform oder du bespielst mehrere passende Plattformen kontinuierlich mit überschaubarem Aufwand. Ein bis zwei Beiträge pro Woche können ein guter Start sein, wenn du diese Frequenz auch durchhalten kannst.

Und wenn du bereits einen Beitrag fertig hast – warum diesen dann nicht auch auf weiteren passenden Kanälen teilen? Du musst dafür nicht jedes Mal bei null anfangen. Passe aber den Einstieg, das Format und die Ansprache an die jeweilige Plattform an.

Wichtig ist außerdem: Was soll jemand tun, nachdem dein Beitrag Interesse geweckt hat? Dein Profil sollte klar zeigen, was du anbietest und wie man dich kontaktieren oder dein Angebot buchen kann.

Welche Eigenschaften die einzelnen Kanäle haben und wie du sie strategisch sinnvoll bespielst, erfährst du im social.me Kurs auf teach-me.media (den exklusiven Rabattcode dazu findest Du unten in diesem Text).

Schritt 3: Contentplan und -mediathek erstellen

Ein bis zwei Beiträge pro Woche zu veröffentlichen klingt machbar, bis man vor einem leeren Dokument sitzt und sich fragt: Was will ich eigentlich posten?

Dreh- und Angelpunkt für erfolgreiches Marketing ist ein guter Plan und das ist – im Falle von Social Media – ein Contentplan. In deinem Contentplan definierst du, was du wann auf welchem Kanal teilen möchtest. Idealerweise sind darin mindestens die nächsten vier Wochen thematisch schon vordefiniert.

Zum Start reicht eine einfache Tabelle mit Datum, Thema, Format, Kanal und Ziel des Beitrags. Notiere auch, was die Leser nach dem Beitrag tun sollen: beispielsweise eine Frage beantworten, deine Webseite besuchen oder einen Termin anfragen.

Wichtig ist bei der Planung zu beachten, dass unterschiedliche Inhalte unterschiedliche Aufgaben übernehmen können.

Du möchtest mehr Vertrauen aufbauen? Zeige Ergebnisse und teile Feedback – natürlich mit Erlaubnis deiner Kund:innen.
Du möchtest den Prozess deiner Arbeit zeigen? Teile Behind-the-Scenes.
Du möchtest deinen Mehrwert untermauern? Erkläre an einem konkreten Beispiel, welches Problem du gelöst hast und was sich dadurch verbessert hat.
Du möchtest Anfragen erhalten? Stelle dein Angebot vor und erkläre, für wen es passt und wie die Zusammenarbeit abläuft.

Gute Themen findest du oft in den Fragen, die dir ohnehin gestellt werden. Schreibe zum Beispiel fünf Fragen auf, die Interessent:innen vor einer Zusammenarbeit mit dir haben. Daraus können direkt deine ersten fünf Beiträge werden.

Wenn deine Themenliste im Contentplan definiert ist, geht’s an die Umsetzung. Und diese fällt deutlich leichter, wenn du deine eigene Contentmediathek hast – also eine Sammlung an Foto- und Videomaterial, das du für unterschiedliche Beiträge nutzen kannst.

Das können Bilder von dir, deinem Arbeitsplatz oder deinen Produkten sein. Oder kurze Videos, die dich bei deiner Arbeit zeigen. Plane dafür lieber regelmäßig einen festen Termin ein, als für jeden Beitrag wieder einzeln Material zu produzieren.

Wie du einen solchen Plan und passendes Material erstellst, erfährst du in den social.me und picture.me Kursen auf teach-me.media.

Schritt 4: Bezahlte Werbung gezielt einsetzen

Ich sage gerne, organisches Social Media Marketing ist der Marathon – bezahlte Werbekampagnen sind der Sprint. Eine unbezahlte – organisch genannte – Sichtbarkeit über Social Media aufzubauen, dauert häufig Monate statt Tage. Wer schneller Menschen außerhalb der eigenen Community erreichen möchte, kann diesen Prozess über bezahlte Werbekampagnen beschleunigen.

Das bedeutet aber nicht, dass du als Gründer:innen direkt Werbung schalten musst. Und schnellere Reichweite bedeutet auch nicht automatisch mehr Kund:innen.

Bevor du Geld investierst, sollte klar sein, welches Angebot du bewerben möchtest und was nach dem Klick passiert. Finden Interessent:innen auf deiner Webseite die wichtigsten Informationen? Funktioniert dein Kontaktformular? Und erfahren sie, wie es nach ihrer Anfrage weitergeht?

Bei einer bezahlten Werbekampagne – beispielsweise über Meta Ads – legst du fest, welche Inhalte du bewerben und welches Ziel du verfolgen möchtest. Beispielsweise das Absenden eines Kontaktformulars, den Besuch einer Webseite oder das Senden einer Nachricht. Dazu kommen Einstellungen für die Zielgruppe. Wer deine Anzeige tatsächlich sieht, wird aber weiterhin auch durch den Algorithmus bestimmt.

Du hast außerdem die Möglichkeit, mittels eines A/B-Tests auszuloten, welche Formate oder Botschaften bei deiner Zielgruppe besser funktionieren. Zum Start hilft eine konkrete Frage: Reagieren Interessent eher auf das Problem, das ich löse, oder auf das Ergebnis, das sie erreichen können?

Teste möglichst eine Veränderung auf einmal. Wenn du gleichzeitig das Bild, den Text und die Zielgruppe austauschst, weißt du hinterher kaum, was den Unterschied gemacht hat.

Und genau diese gezielten Tests machen Werbekampagnen so wertvoll. Du kannst mit einem vorher festgelegten Budget prüfen, welche Ansprache Interesse und im besten Fall passende Anfragen auslöst.

Wenn du Schritt für Schritt erfahren möchtest, wie du eine Werbekampagne in Meta Ads für dein Unternehmen aufsetzt, schau mal in meinem boost.me Kurs auf teach-me.media vorbei (den exklusiven Rabattcode dazu findest Du unten in diesem Text).

Schritt 5: Auswerten, optimieren, dranbleiben

„Social Media funktioniert nicht.“ Das sagen viele Gründer:innen, nachdem sie einen Monat lang Inhalte geteilt haben und außer ein paar Likes von Freund:innen und Familienmitgliedern nichts herumgekommen ist. Doch hier sind wir wieder bei unserem Marathon: Nur weil du es nach einem Monat nicht geschafft hast, 42 km zu laufen, sondern vielleicht nur fünf, heißt es ja nicht, dass es für dich unmöglich ist.

Wichtig ist jetzt: Die richtigen Kennzahlen anschauen, auswerten und daraufhin die Inhalte weiter optimieren.

Die sichtbaren Kennzahlen wie Follower und Reichweite sagen allein wenig darüber aus, ob dein Marketing die richtigen Menschen erreicht. Wenn du als Unternehmensberater mit deinem Content fünf Entscheider mit passendem Bedarf erreichst, kann das deutlich wertvoller sein als 10.000 Aufrufe von Menschen, die dein Angebot gar nicht benötigen.

Lege deshalb fest, was dein Marketing für dich erreichen soll. Geht es dir um Anfragen, gebuchte Gespräche oder direkte Verkäufe?

Schau anschließend, an welcher Stelle es hakt: Sehen Menschen deine Inhalte, besuchen aber dein Profil nicht? Besuchen sie deine Webseite, fragen aber nicht an? Oder erhältst du Anfragen, die nicht zu deinem Angebot passen?

Je nachdem musst du an einer anderen Stelle nachbessern – am Inhalt, an den Informationen auf deiner Webseite oder daran, wen du mit deiner Ansprache erreichst. Auch die einfache Frage „Wie bist du auf mich aufmerksam geworden?“ kann dir dabei helfen, deine Maßnahmen besser einzuschätzen.

Und das Wichtigste: dranbleiben. Eine kontinuierliche Frequenz ist wertvoller als zwei Wochen volle Motivation. Lieber postest du sechs Monate lang einen Beitrag pro Woche, als zwei Wochen lang fünf und danach gar keinen mehr.

Dranbleiben heißt allerdings nicht, monatelang unverändert dasselbe zu machen. Plane dir regelmäßig Zeit für die Auswertung ein und entscheide, was du beibehältst, veränderst oder nicht weiterverfolgst.

Marketing ist nicht einfach und die wenigsten schaffen es direkt, ein System aufzubauen, das ihnen kontinuierlich Kund:innen bringt. Aber durch einen guten Plan, die richtigen Maßnahmen und vor allem die Auswertung relevanter Kennzahlen wirst du dich dem immer weiter annähern.

Die Kurse auf teach-me.media führen dich Schritt für Schritt dadurch, wie du dieses System für dein Unternehmen aufbaust – mit Videos, KI-Prompts und Handouts mit Aufgaben, die dich dazu bringen, die Inhalte auch direkt anzuwenden.

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Viel Erfolg dabei und einen guten Start in die Selbstständigkeit!

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